|
In den Anfängen des Automobildesigns waren Plastilinmodelle ein adäquates Mittel für die gestalterische Visualisierung eines Entwurfs. Diese Modelle dienten auch als Basis für durchsichtige Hartmodelle.
HOTE entwickelte schnell eine Methode, Plastilin abzuformen, ohne die wertvolle Haut des Materials zu zerstören. Die Plastilinmodelle verließen nahezu unbeschädigt das Haus und konnten nach wenigen Tagen dem Kunden zur weiteren Bearbeitung zurückgegeben werden.
Nachdem HOTE Studio für Produktdesign inzwischen schon mehr als 25 Jahre im Bereich Designmodellbau tätig ist, kann das Unternehmen auf viele historische Momente zurückblicken.
In den Beilngrieser Studios wurden oft gestalterische Umbrüche der Automobilhersteller in dreidimensionale Form gebracht. Ein gutes Beispiel dafür ist der Audi Quattro, der Anfang der 80er Jahre in Beilngries als Designmodell aufgebaut wurde. Anfang der 90er Jahre lag der Fokus sowohl bei der Unterstützung des Skoda Designteams, als auch bei vielen Projekten der Stammkunden AUDI und Volkswagen.
Die Liste der Beispiele dafür ist sehr lang. Autos wie etwa der VW Golf III, IV und V, der Porsche 993/996 oder Boxter, die Audi RS Modelle, VW Pheaton und Touareg und viele bahnbrechende Entwürfe anderer Hersteller gehören dazu.
Das klassische Abformen von Plastilinmodellen rückt von Jahr zu Jahr mehr in den Hintergrund. Auch in den HOTE Studios haben sich die Prioritäten auf die Erstellung von gefrästen 1:1 Modellen verschoben. Mit Hilfe der neuen Präzisionswerkzeuge konnten bis heute viele Datenreferenzmodelle und Showcars umgesetzt werden.
Hinter den Modellen verbergen sich aber natürlich auch menschliche Beziehungen. Neben der Erfahrung im Bereich Modellbau konnten über die Jahrzehnte auch viele Freundschaften geschlossen werden. Der familiäre Umgang mit den Stammkunden unterstreicht zusätzlich den Manufakturgedanken.

nach oben

© HOTE Studio für Produktdesign Webseite: netzmotor.de
|